20110827
The Stockholm Syndrom / 4th & 5th Day
1973/08/26/27 - In der Nacht hat sich Olsson mit Olofsson und den Geiseln in den Tresorraum der Bank zurückgezogen. Sie haben das pytt i panna und etwas Wasser mitgenommen. Der Polizei gelingt es, die Situation der Geiseln dramatisch zu verschlimmern, indem sie den Tresorraum von aussen verschliessen. Das Wasser geht bald zu Ende, der letzte Kartoffelwürfel wird geteilt, die Eingeschlossenen kämpfen nun nicht nur mit ihrer Angst, sondern auch gegen Klaustrophobie, Hunger und Durst.
Die Polizei entwickelt einen Plan: Sie will ein Loch in den Tresorraum bohren, Gas einströmen lassen und Geiseln und Geiselnehmer damit betäuben. Die Medien werden informiert, der Rundfunk berichtet, der Bankräuber zieht Konsequenzen und fesselt die Geiseln so, dass sie stranguliert würden, wenn sie das Bewusstsein verlieren.
Die Polizei bohrt weiter, über eine Mini-Kamera können sie dokumentieren, was in dem Tresorraum passiert.
Ein weiterer, endlos scheinender Tag, beginnt. Sven Säfström, die einzige männliche Geisel, bietet an, sich ins Bein schiessen zu lassen, um der Polizei den Ernst der Lage zu demonstrieren. Olsson lehnt das ab, er kann kein Blut sehen. Es wird viel telefoniert, die Gespräche werden live im schwedischen Radio gesendet, alle Geiseln weigern sich kategorisch die Bank vor den Sträflingen zu verlassen. Durch die gebohrten Löcher in der Decke bekommt die kleine Gesellschaft im Tresorraum jetzt Essen und Bier.
