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Eine stehende Welle (schwarz) als Überlagerung zweier gegenläufiger
Wellen (rot und blau). Die Knoten der stehenden Welle befinden sich an den
roten Punkten.
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1549/02/23 - Frauenfeld
Die Thurgauer Eidgenossen hatten sich mit den Schaffhausern verschworen um den deutschen Nachbarn einen Streich zu spielen. Am Morgen des in der Schweiz als der „Schmutzige Dunschtig“ bezeichneten Tages versammeln sich nahezu alle männlichen Einwohner beider Kantone am Ufer des Untersees und urinieren, konzertiert in das Bodenseegewässer.
Damit generieren sie im Seerhein eine stehende Welle, die von den Badensern als, vermutlich böses, Omen gedeutet wird.
„Uff disen tag morgens früeh, ist der see an und abgeloffen, wol einer elen hoch, der gestalt, so der see angeloffen ...“ - Christoph Schulthaiß, Wunder anloffen des wassers

