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20130222

Reopening of the Temple




Long Way Down 


0011BCE/Adar/12 - Jerusalem Nach mehr als 8-jähriger Bauzeit sind die Renovierungsarbeiten am Tempel abgeschlossen und das Gebäude wird, unter dem neuen Namen, „Herodianischer Tempel“, wieder seiner Bestimmung übergeben.





Das bisher nach Serubbabel benannte Heiligtum, einige Jahrzehnte nach der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil, in nur 3 Jahren, ungefähr dort und zumindest grob nach dem Plan des durch Nebukadnezar II. zerstörten Ersten- des Salomonischen Tempels erbaut und 515 eingeweiht, reichte in Grösse und Pracht bisher bei weitem nicht an den Vorgängerbau heran.

Kritisiert wurde seinerzeit auch die Gestaltung des Allerheiligsten: Nichts als Leere. Die Bundeslade war bei der Zerstörung des Tempels verloren gegangen, kein Leuchter, kein Altar, kein Ewiges Licht, simplifiziert, aber leider nicht erhebend und irgendwie langweilig.

Zudem war die letzte gründliche Sanierung, nach der Entweihung durch Antiochos IV. Epiphanes, von Judas Makkabäus durchgeführt worden (Der Abschluss dieser Renovierung wird seitdem im Hanukka-Fest gefeiert) und die Bausubstanz dementsprechend marode.





Insgesamt war der Zweite Tempel ziemlich heruntergekommen und verwahrlost. Herodes musste um einer bauaufsichtlichen oder hygieneamtlichen Schliessung des Tempels zuvorzukommen mit Reinigung, Umbau und der Renovierung beginnen. 

Dass die 19 in Angriff genommenen Arbeiten weit länger als veranschlagt gedauert haben – der Eröffnungstermin, ursprünglich für 18 spätestens 17 angekündigt, wurde seitdem, Jahr für Jahr, verschoben – sei, laut Herodes, auf ständige Sabotageakte von gegen den, ihrer Meinung nach nicht notwendigen und zu teuren, Aus- und Umbau des Tempels, protestierenden Juden zurückzuführen.