1921/03/13 - Örgöö In der Mongolei wird, mit dem deutschbaltischen Baron von Ungern-Sternberg als diktatorischem Regenten, eine unabhängige Monarchie ausgerufen.

Nikolai Roman Maximilian von Ungern-Sternberg überzeugter Nationalbuddhist, Monarchist und Antisemit will die Qing-Dynastie in China wieder etablieren, die fernöstlichen Nationen unter ihrer Herrschaft vereinen, den jüngeren Bruder von Nikolaus II., den Grossfürsten Michail Romanow, auf den russischen Thron setzen und die Juden ausrotten. Zunächst marschiert er in die Chinesisch besetzte Mongolei ein und erobert die Hauptstadt Örgöö.
Er inthronisiert, nominell, den achten Jebtsundamba Khutukhtu, das geistliche Oberhaupt der Mongolei und Jebtsundamba Khutughtu identifiziert ihn im Gegenzug, als Inkarnation der zornigen Schutzgottheit Jamsarang.
Jamsarang bekriegt, in Buriatien, mit einer, aus Transbaikal-Kosaken und burjatischen Kriegern rekrutierten, Privatarmee, die junge Sowjetunion, wird aber zurückgeschlagen und seine Mitstreiter liefern ihn an die Rote Armee aus. Der fälligen Exekution entzieht sich Ungern-Sternberg, durch Verschlucken seines Georg-Kreuzes, an dem er erstickt.