1934/01/19 - NYC Laurens Hammond beantragt Patentschutz für ein von ihm entwickeltes, elektronisches Musikinstrument.

Hammond hatte ein auch von ihm erfundenes, aber leider bis dahin vollkommen zweckfreies Elektro-Uhrwerk mit einem alten Klavier kombiniert.

Die erste öffentliche Vorstellung eines serienreifen Geräts war ein grosser Erfolg. Henry Ford bestellte gleich sechs Stück und liess sie in einer Sonderedition des Ford von 1934 verbauen.

Ein weiterer prominenter Erstbesteller war Count Basie.

Die nach ihrem Erfinder benannte Hammond-Orgel wird später vor allem wegen des unerträglichen Sounds bekannt, der durch die Rotation von angeschlossenen Leslie-Lautsprechern verursacht wird.

Die Geräte wurden, da Laurens Hammond den „Klang der Dinger“ verabscheute, werkseitig nicht mit einem Leslie-Anschluss ausgestattet. Der Lautsprecherausgang musste vielmehr mit dem Leslie-Connector- Kit nachgerüstet werden.

Nach Hammonds Tod wurden jedoch verkleinerte Leslie-Lautsprecher in die T- und M-Modelle eingebaut.